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FDP wird Förderschulkonzept nicht zustimmen

In der Sitzung des Kreistags am 22. Juni wird der Beschluss zur neuen Förderschulstruktur des Kreises gefasst. Die FDP-Kreistagsfraktion, erklären Fraktionsvorsitzender Klaus Müller und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Tina Pannes, wird dem vorliegenden Konzept nicht zustimmen: „Wir sind am Ende nicht überzeugt, dass dies die optimale Lösung ist, mit der die Qualität des Unterrichts am besten gesichert werden kann.“

Die FDP erinnert daran, dass der Handlungsdruck von SPD und Grünen auf Landesebene ausgeht. Die Vorgaben machten eine Neukonzeption notwendig und zwingen zu „schwierigen Entscheidungen“, wie Müller betont: „Die verfehlte Inklusionspolitik der Landesregierung setzt die Schulträger in die Verantwortung, möglichst viele der bewährten Strukturen zu retten – was aber aufgrund der Vorgaben nicht immer gelingt.“ Die beabsichtigte Schließung der Sprachförderschule „Am Peckhaus“ in Mettmann gehe daher „auf das Konto der Landesregierung“. 

Das vorliegende Förderschulkonzept sei darauf ausgerichtet, möglichst viele Standorte zu erhalten, was auch aus Sicht der FDP positiv sei. Jedoch müsse vor dem Faktor Wohnortnähe die Qualität des Unterrichts stehen. Pannes sieht Fragen offen, ob die Abwägung tatsächlich in diesem Sinne befriedigend gelungen sei:

„An erster Stelle stehen die Kinder, die das Recht auf eine gute und ihren Bedarfen entsprechende Förderung haben. Dem muss sich alles andere unterordnen.“ Vor diesem Hintergrund sei die Schließung der Schule „Am Peckhaus“ durchaus problematisch, weil hier bewährte Strukturen zerschlagen werden.

Abschließend fordert die FDP ein sensibles Vorgehen bei der Umsetzung des Konzepts ein, das im Kreistag wahrscheinlich eine Mehrheit finden wird. Pannes:

„Ein transparentes und dialogorientiertes Verfahren, das die Sorgen von Eltern und Lehrern aufnimmt, ist unumgänglich. Wir wollen, dass alle Beteiligten mit einem positiven Empfinden in den Prozess der Umgestaltung gehen. Vor allem natürlich, damit die Kinder ein gutes Lernklima vorfinden und auf ihrem Weg in eine gute Zukunft bestmöglich unterstützt werden.“


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