Wedel: Kreis-FDP über Landesdurchschnitt

„Das ist nicht das Ergebnis, das wir uns gewünscht haben. Wir sind mit der guten Bilanz unserer Landespolitik nicht durchgedrungen. Unser Ergebnis im Kreis Mettmann liegt traditionell über dem Durchschnitt, das ist erfreulich. Aber der Trend hat gegen uns gearbeitet. Wir hätten etwas mehr Rückenwind aus Berlin gebrauchen können", so der Mettmanner FDP-Kreisvorsitzende Dirk Wedel zum Ausgang der Landtagswahl.

Wedel begrüßt die Erklärung des FDP-Bundesvorsitzenden Guido Westerwelle, der das Wahlergebnis von CDU und FDP als Warnschuss für die Bundesregierung bezeichnet und versichert hatte, dieser sei gehört worden.

Das FDP-Ergebnis im Kreis Mettmann liege mit rund 8,2% der Zweitstimmen über dem Landesdurchschnitt (6,7%); in Mettmann und Haan sei sogar die 10%-Marke überschritten worden. In allen Ortsverbänden hätten die Parteifreunde mit ihrem engagierten Wahlkampf zu diesem Ergebnis beigetragen. Dabei gelte der Dank insbesondere den liberalen Kandidaten in den anderen drei Mettmanner Wahlkreisen: Frank Noack, Heinrich Bartels und Hartmuth Kitzrow.  

Im neuen Landtag, erklärt Wedel, werde die FDP die jetzt anstehende Regierungsbildung kritisch begleiten und weiterhin ein klares liberales Profil zeigen: Für mehr Wachstum und Beschäftigung, für mehr Bildungschancen und Arbeitsplätze.