« Fünf Mettmanner Delegierte beim FDP-Bundesparteitag in Köln | Home
Wedel: Äußerungen von Peter Beyer sind absurd
von KWagner | 6. Juli 2010
„Peter Beyer versucht mit seinen Behauptungen über das Abstimmungsverhalten der FDP in der Bundesversammlung von der Unordnung in der Union abzulenken und die FDP in einem schlechten Licht dastehen zu lassen.“
Dies erklärt der Mettmanner FDP-Kreisvorsitzende Dirk Wedel zu den Äußerungen des Heiligenhauser CDU-Bundestagsabgeordneten Peter Beyer über den Verlauf der Bundesversammlung, die am letzten Mittwoch einen neuen Bundespräsidenten gewählt hat.
Beyer hatte behauptet, dass während der neunstündigen Sitzung vor allem in den Reihen der FDP große Unruhe geherrscht habe. Es habe sogar das Gerücht gegeben, dass man Guido Westerwelle stürzen wolle.
„Die Äußerungen Beyers sind absurd“, so Wedel. Beyer verwechsle offenbar Guido Westerwelle mit Angela Merkel, die CDU-intern unter Beschuss stehe. Noch am letzten Wochenende habe der FDP-Bundesvorstand Guido Westerwelle einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Seine Person habe zu keinem Zeitpunkt zur Diskussion gestanden.
Im Gegensatz zu manchen CDU-Vertretern in der Bundesversammlung hätten sich einige FDP-Delegierte frühzeitig dahingehend erklärt, dass sie Joachim Gauck wählen würden. Dass Christian Wulff erst im 3. Wahlgang zum Bundespräsidenten gewählt worden sei, lasse vielmehr darauf schließen, dass mancher in der Union der christlich-liberalen Koalition schaden wolle und sich nach den Zeiten der sogenannten Großen Koalition zurücksehne.
„Zu diesen Abgeordneten gehört ganz offensichtlich auch Peter Beyer“, so Dirk Wedel. Beyer sei in letzter Zeit bereits mehrmals durch entsprechende Äußerungen aufgefallen. Er reihe sich damit in die Phalanx vieler CDU-Politiker in NRW ein, die durch ihre unklare Linie der CDU bei der Landtagswahl erdrutschartige Verluste eingebracht hätten.
Kategorie: Allgemein